Mein Weg zu dem, was heute meine Leidenschaft ist
Ich bin Jahrgang 1956, Mutter einer Tochter und von drei Söhnen, glückliche Großmutter von zwei Enkelkindern.
In jungen Jahren wählte ich den Beruf der Hotelfachfrau. Er war für mich wie selbstverständlich durch meinen familiären Hintergrund und trug auch die Verlockung der weiten Welt in sich.
Meine wichtigsten Lehrer fürs Leben sind und bleiben meine Kinder und meine Freundin Claudia, die mich (genau, wie es auch Kinder tun) immer wieder mit meinen „Ausweichbewegungen“ konfrontiert hat und noch immer konfrontiert. Ein herzlicher Dank an dieser Stelle dafür ♥
Als kleines Mädchen konnte ich noch ganz unschuldig tanzen, wenn die Musik aufgespielt hat. Oder im warmen Sommerregen meiner zutiefst körperlichen Freude nachgeben und im Regen tanzen. Diese Erinnerung trage ich immer noch im Körper.
Später kamen dann die Standardtänze dazu und, wie in meiner Generation modern, Diskofox und freier Tanz. In meinem zweiten Lebensdrittel waren es Jazzdance, Oriental Tanz und Flamenco, die mich begeisterten.
Vor allem beim orientalischen Tanz mit seinen isolierten Bewegungen wurde mir bewusst, wie viele Blockaden in meinem Körper sitzen. Relativ schnell hat etwas in mir verstanden, dass in meinem Körper viel blockierte Energie ist, dass das in irgendeiner Form etwas mit meiner Geschichte zu tun haben muss. Dieses Erleben ist unter anderem auch der Grund dafür, dass Körperarbeit und Körpertherapie sowie die Erkenntnisse der Neurobiologie mich so faszinieren und begeistern.
Alles, was ich in diesen Bereichen gelernt habe und noch immer lerne, wirkt im Grunde auch für meinen eigenen Heilungsprozess.
SELBSTERFAHRUNG IN BEWEGUNG im weitesten Sinne, im Spüren und Wahrnehmen von all den Stellen, an denen es klemmt, vielleicht auch schmerzt, den Begrenzungen meiner Bewegungen, im Wahrnehmen von - was fällt mir leicht, wo ist es schwer, was läuft „rund“ und wo „knirscht es“ - das war für mich ein Erkenntnisweg und Befreiungsprozess.
BIODANZA mit seiner Haltung dem Leben an sich gegenüber, dem „biozentrischen Prinzip“, kam genau zur rechten Zeit zu mir. Nach den Lockdowns und der langen Zeit von Mangel an Begegnung und Bewegung war ein Workshop bei Barbara Schlender wie eine Initialzündung für mich. Barbaras Tiefe und ihre Art und Weise, Biodanza zu vermitteln, hat mich so inspiriert, dass ich mich sofort für die Ausbildung entschieden hatte. Dabei wurde mir klar, wie sehr diese Auffassung, dass Biodanza nicht nur eine Tanzform, sondern auch eine Haltung zum Leben ist und dass diese meiner, bis dahin nicht so klar ausformulierten Sicht, entspricht. Während der Ausbildung erlebte ich immer wieder dieses: ja, genau!
Seit September 2024 erweitert sich mein Portfolio durch die Ausbildung bei Verena König für Neurosystemischen Integration® (NI) Traumasensibles Coaching – ganzheitlich integrale Traumaarbeit. Diese Werkzeuge erweitern meinen Blick auf die Menschen, die zu mir kommen, vertiefen mein Verständnis für Prozesse und verfeinern damit meine Arbeitsweise.
Meine Weiterbildungen zu diesen Themen waren und sind verbunden mit tiefen Veränderungsprozessen, die nicht immer einfach sind. Und doch möchte ich nichts davon missen, denn all diese Herausforderungen haben mein Leben verändert, bereichert und erweitert, haben es reicher und tiefer werden lassen.
All diese heilsamen Erfahrungen teile ich heute mit Freude in meinen Kursen, Workshops und Einzelarbeiten.